re:publica

The future
of mobility

Kurz erklärt

Auf der re:publica haben unsere Kolleg:innen Wilhelm Rinke und Julie Reindl einen Vortrag und interaktiven Workshop zu unserem spekulativen Designprojekt »Where to go?« gegeben.

Diskussionen anregen.
Reaktionen provozieren.

Im Ideenlabor beschäftigen wir uns als human-centered Designer:innen mit Produkten, Services und Strategien, die auf Nutzerbedürfnissen im Heute & Hier basieren. In unserer täglichen Arbeit begegnet uns aber auch häufig die Frage, wo es in Zukunft hingehen soll. Die Zukunft ist für jeden von uns, als Persönlichkeit, aber auch für Teams und Organisationen mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Deshalb haben wir einen Prozess gestaltet, mit dem wir euch auf die Reise in die Zukunft nehmen.

Einführung:
Das Projekt »Where to go«

Am Beispiel des Projektes »Where to go«, haben wir Spekulatives Design als anwendbare Innovationsmethode für das Berliner Ideenlabor angepasst. Wir haben ein greifbares Format geschaffen, das wir in unseren Projekten mit unseren Partnern einsetzen. Eine spannende Möglichkeit, die aktive Gestaltung der Zukunft in der Unternehmenspraxis anzuregen und um unsere Partner in ihrer Zukunftsfähigkeit zu unterstützen.

Unsere Start-Hypothese im Projekt lautete: Mittels Spekulativem Design können wir mögliche Zukunftsbedürfnisse ableiten, denn die Arbeit mit oder zur Zukunft basiert immer auf Annahmen. In einem ko-kreativen Backcasting Prozess werden drei Artefakte kreiert. Zwischen den einzeln ausgearbeiteten Artefakten liegt immer ein User Research. Mit jedem weiteren Artefakt rücken wir von dem Blick in die weite Zukunft näher in die Gegenwart, um Rückschlüsse für das Heute ziehen zu können.

Was wir aus dem Projekt gelernt haben

Unser zentrales Learning im Projekt war: Mit spekulativen Artefakten können wir u. a., aber nicht ausschließlich auf ZUKÜNFTIGE BEDÜRFNISSE SCHLIESSEN. Gleichzeitig können wir DISKUSSIONEN über die persönliche Zukunft von Menschen anregen und REAKTIONEN provozieren, die uns Rückschlüsse für die Zukunft unserer Arbeit ermöglichen.

Nachdem wir dem Publikum unsere Gedanken, Learnings und den Prozessverlauf präsentierten, zeigten wir ihnen das »Moving Parts«-Video, um sie in das Zukunftsszenario reinzuholen. In individuellen »Material-Wundertüten« fand jede Gruppe zwei Templates, die die zwei Schritte und Aufgaben des Workshops erklärten und ein besonderes Material (wie z. B. ein Stück Autogurt, eine Pflanze, Elektroschrott, Sand etc.) enthielten.

Der Workshop

Schritt 1: TACTILE THINKING

Die Teilnehmer sollten das Material erfühlen und ihre Assoziationen bzw. Gefühltes notieren. Was passierte, wenn sie es anfassten? Im Anschluss stellten wir ihnen die Frage: Wofür könnte das Material im »Moving Parts«-Szenario dienen?

Schritt 2: ARCHAELOGY OF FUTURE

Aufbauend auf das Hineindenken in das »Moving Parts Szenario«, das Material und die Assoziationen dazu aus Schritt 1, leiteten die Gruppen mögliche Zukunftsbedürfnisse ab. Diese überführten sie in ein Artefakt, das diese Bedürfnisse in Form eines Produktes, eines Services oder eines neuen Szenarios erfüllen sollte.In einer schnellen Prototyping-Session gestalteten die Gruppen ko-kreativ ihr Artefakt und stellten es den anderen Teilnehmern vor.

Ergebnis & Reflexion

Wir sind immer wieder begeistert, welche anregenden Ergebnisse in kurzer Zeit entstehen. Alle Ergebnisse und eure Ideen zeigten: Auch, wenn das übergeordnete Thema »Autonome Mobilität« ist, regt das Projekt und Spekulatives Design dazu ein, unser Zusammenleben in der Zukunft zu gestalten, als aktiver Teil der Gesellschaft. Es bringt uns dazu, uns zu fragen: Welche Zukünfte möchte ich, welche möchte ich nicht? Es macht Diskussionen und Reaktionen möglich.

Unser Ziel

Wie wäre es, wenn wir Artefakte als Kommunikationsanreger nutzen, um mit – vielleicht auch unbekannten – Menschen ins Gespräch über wünschbare Zukünfte zu kommen?

Mehr erfahren

Mehr zur Methodik, Zukunftstrends und Szenarioentwicklung findet ihr auch auf den folgenden Seiten:

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