Dauer: 5–10 Minuten
Gruppengröße: 3–15 Personen
Aufgabe der Gruppe ist es, gemeinsam bis 20 zu zählen. Dabei dürft ihr keine feste Reihenfolge einhalten oder euch nonverbal über Mimik und Gestik verständigen. Sobald mehrere Personen die gleiche Zahl nennen, muss die ganze Gruppe von vorne beginnen. Das Warm-up ist beendet, wenn ihr erfolgreich und ohne Unterbrechung bis 20 gezählt habt.
Warm-Ups: Analog & digital

KURZ ERKLÄRT
Wie sich Sportler_innen vor dem Training oder Wettkampf aufwärmen, um ihren Körper auf die kommende Anstrengung und Strapazen vorzubereiten, so bereiten Warm-ups auf die mentalen Anstrengungen eines Meetings oder eines Workshops vor.
Die Vorteile von
Warm-Ups für dein Team
Warm-Ups stimmen Teilnehmende auf den folgenden Arbeitsmodus ein und sorgen für eine zugleich energiegeladene und konzentrierte Workshop-Atmosphäre. Dabei sind sie nicht nur Energizer und kleine Spielchen. Sie bieten Anlass und Raum für gemeinsame Reflexion im Team. Je nach Prozessphase und Methode können sie beispielsweise einen geeigneten Einstieg in achtsames Zuhören oder kreatives Arbeiten bilden.

Die Planung
Plane ausreichend Zeit für das Warm-up in der Agenda ein. Lege benötigtes Material bereit oder gestalte ein Template auf eurem Online-Whiteboard. Viele Warm-ups lassen sich gut großen Gruppen durchführen, indem sich die Teilnehmenden frei im Raum bewegen, im Kreis stehen, oder im Digitalen den Galeriemodus einschalten. Manche Warm-ups eignen sich jedoch mehr für Kleingruppen oder 2er-Teams.
Überlege dir vorab welche Gruppengröße für den folgenden Schritt geeignet ist und wie du die Teilnehmenden analog oder digital aufteilen möchtest. Frage dich außerdem, welches Ziel du mit dem Warm-Ups verfolgst.

Ziele abstecken
Team
Dient das Warm-up als Einstieg in den Workshop und zum Kennenlernen? Willst du über das Warm-up das Teambuilding fördern?
Kreativität
Willst du das kreative Potential deiner Teilnehmenden wecken?
Willst du fördern, dass sie ihre gewohnten Denkpfade verlassen?
Energie
Brauchst du einen Energizer nach einer Pause oder dem Mittagessen? Oder möchtest du für gute Stimmung sorgen?
Fokus
Willst du den Fokus und die Konzentration der Teilnehmenden vor einer beginnenden Arbeitseinheit schärfen?
Aus unserer Praxis
Verschiedene Kontexte erfordern verschiedene Warm-Ups. Hier findest du acht unserer bewährtesten Formate für analoge und digitale Workshops. Erkläre den Teilnehmenden klar und knapp, was zu tun ist – dann schau, was passiert!


Dauer: 10 Minuten
Gruppengröße: unbegrenzt
Überlegt euch jeweils zwei Wahrheiten und eine Lüge über euch, beispielsweise Eigenschaften, Geschichten oder Fähigkeiten (zum Beispiel: Ich kann jonglieren). Teilt euch dann in Kleingruppen auf. Präsentiert dann reihum eure drei Geschichten. Stimmt anschließend darüber ab, welche Geschichte ihr für die Lüge haltet.

Dauer: 10 min
Gruppengröße: unbegrenzt
Person 1 beginnt mit »Ich habe ein Problem…« und fügt etwas frei Erfundenes hinzu »…ich habe ein Loch im Schuh.« Person 2 überlegt sich nun ein beliebiges Objekt, das in keinem Zusammenhang mit dem Problem steht, z.B. »Schau mal, ich habe einen Besen für dich« und untermalt das mit der passenden pantomimische Geste. Person 1 überlegt sich eine Möglichkeit, mit diesem Objekt das Problem zu lösen: »Danke! …jetzt kann ich mit dem Besenstiel endlich Lederreste in das Loch stopfen.« Nun wechseln die beiden ihre Rollen, bevor sie sich eine_n neue_n Partner_in suchen – und das Spiel beginnt von vorne.

Dauer: 6 Minuten
Gruppengröße: unbegrenzt
Achtung: Für dieses Warm-up benötigt ihr pro Person ein Blatt Papier, das ihr zerreißen könnt.
Bevor es losgeht, überlegt ihr euch ein Lieblingstier. Ihr habt nun 3 Minuten Zeit, das Papier in die Form des Tieres zu falten oder zu reißen. Dies muss jedoch hinter dem Rücken passieren, sodass ihr nicht sehen könnt, was ihr tut. Nach Ablauf der Zeit holen alle das Papier hinter dem Rücken hervor und es wird reihum geraten, welches Tier zu sehen ist.
Ein Extra-Tipp!
Ein gewisser Spaßfaktor ist förderlich für eine offene und freudige Zusammenarbeit, aber nur, wenn solche Übungen in einer wertschätzenden und geschützten Atmosphäre stattfinden. Stelle sicher, dass trotz eventuell ausgelassener Stimmung ein respektvoller Umgang miteinander gewährleistet ist, und achte darauf, wann es den Teilnehmenden zu viel wird.
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Design Thinking
Design Thinking ist eine Innovationsmethode, die sich auf das menschenzentrierte und ganzheitliche Gestalten von Produkten, Dienstleistungen und Strategien fokussiert.
Futures Thinking erweitert den Fokus über die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer:innen hinaus und schafft durch Trendanalysen und Scenario Building wertvolle Zukunftsperspektiven.





